Liechtenstein

Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz.

Grossbritannien

Saint Paul's Cathedral in London.

«Das Erste, was ich mache, wenn ich von London nach Liechtenstein zurückkomme: Tief einatmen und mich an der klaren, frischen Luft freuen!»

«Die Konkurrenz in der Kunstszene hier in London ist um ein Vielfaches grösser als etwa in Liechtenstein. Das erzeugt aber auch mehr Vielfalt.»

Was wäre der Mensch ohne die schönen Künste – ohne Literatur, Musik, Film und Malerei? Er wäre ohne Zweifel ein ärmeres Wesen. Schliesslich bereichert die Kunst unser Leben nicht nur, sondern vermag ihm auch einen Sinn zu geben, der jenseits blosser Funktion existiert. Unsere Art des Bankings beruht auf einem ähnlichen Verständnis, denn erfolgreiches Banking geht über die reine Effektivität und Funktionalität hinaus. So kümmern wir uns nicht nur um Ihr Vermögen, sondern auch um Sie – persönlich, partnerschaftlich und kompetent.

Carol Wyss

Künstlerin, die in ihren Arbeiten bekannte Strukturen in einen neuen Kontext bringt. Lebt und arbeitet in Liechtenstein und England.

1969

Carol Wyss wird in der Schweiz geboren, wächst aber in Liechtenstein auf.

1996

Sie beendet ihr Kunststudium in London mit dem Master in Fine Art an der Slade School of Fine Art.

2004

Carol Wyss wird zum ersten Mal Mutter: Tochter Lyra kommt auf die Welt.

2007

Carol Wyss wird wieder Mutter: Söhnchen Yanic wird geboren.

Heute  

Dozentin für freie Kunst an der University of East London. Ausstellungen in England, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Es prägt dich, wo immer du lebst.

Carol Wyss ist eigentlich Schweizerin, wuchs aber in Liechtenstein auf und lebt heute in London. Mit Liechtenstein verbindet sie ihre frühesten Erinnerungen: «Die Geschichten meiner Kindheit habe ich mit nach London genommen. Dort sind sie sehr präsent, damit ich mich nicht verliere. Sie gehören zu meiner Identität, zu dem, was mich ausmacht.» Sie sagt auch, dass sie die herrliche Natur in der Megametropole London vermisse. Wenn sie wieder mal zu Besuch in Liechtenstein ist, geniesst sie die Vorteile in vollen Zügen: die frische klare Luft, die erholsame und intakte Natur und vor allem auch das Überschaubare. Auf die Frage, wie sie einem Londoner Liechtenstein erklären würde, meint sie schmunzelnd: «It's a mountainous, small but independent principality, has got a parliament, but the Prince could have the last word. You could fit all its inhabitants into the Chelsea football stadium and there would still be space.» Carol Wyss, eine Pendlerin zwischen verschiedenen Grössen. So bleibt ihr Leben spannend.

Ich wollte nur Englisch lernen.

Der Umzug nach London war ein harter Schnitt im Leben von Carol Wyss. Ursprünglich wollte sie ja nur Englisch lernen, ist aber geblieben, weil ihr die Stadt so gut gefallen hat. Schliesslich hat sie dann 1996 an der Slade School of Fine Art auch ihren Master gemacht. Von der Kunstszene in London ist sie begeistert: «Die Stadt ist chaotisch, aber voller Ideen. Es gibt hier eine riesige Anzahl von verschiedenen Galerien und der Austausch mit einer grossen Auswahl von internationalen Künstlerinnen und Künstlern ist faszinierend.» Carol Wyss arbeitet im eigenen Atelier in ihrem Haus. Inzwischen ist sie auch Mutter geworden. Zurzeit läuft bei ihr also ein Parallelprogramm von Kindererziehung und Kunst, was ein genaues Zeitmanagement erfordert. In den seltenen Pausen besucht sie meistens ihren Lieblingsplatz, die Tate Modern am schönen Themse-Ufer. Dort sitzt sie unter anderen Kunstinteressierten im Café und lässt sich von den aktuellen Ausstellungen inspirieren. Ihr langfristiges Ziel ist es, der Kunst trotz Familienleben treu zu bleiben.

Liechtenstein: Die aktive Kunstgemeinde in Liechtenstein ist zwar klein, kann sich aber durchaus sehen lassen. Manche Künstlerinnen und Künstler sind auch international präsent. Der Kunstraum Engländerbau zeigt zeitgenössisches Kunstschaffen in Liechtenstein. Mit dem Kunstmuseum in Vaduz hat das Land ein Fenster in die Welt der Künste geöffnet.
Grossbritannien: Die Dichte an Kunst in London ist einzigartig. Es gibt unzählige Museen, darunter weltberühmte wie das British Museum oder die National Gallery. Westend und Eastend sind die grossen Magnete für junge oder etablierte Künstlerinnen und Künstler, die in der multikulturellen Stadt an der Themse leben und arbeiten.