LiechtensteinKunstmuseum Liechtenstein in Vaduz.![]() |
GrossbritannienSaint Paul's Cathedral in London.![]() |
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«Das Erste, was ich mache, wenn ich von London nach Liechtenstein zurückkomme: Tief einatmen und mich an der klaren, frischen Luft freuen!» |
«Die Konkurrenz in der Kunstszene hier in London ist um ein Vielfaches grösser als etwa in Liechtenstein. Das erzeugt aber auch mehr Vielfalt.» |
Was wäre der Mensch ohne die schönen Künste – ohne Literatur, Musik, Film und Malerei? Er wäre ohne Zweifel ein ärmeres Wesen. Schliesslich bereichert die Kunst unser Leben nicht nur, sondern vermag ihm auch einen Sinn zu geben, der jenseits blosser Funktion existiert. Unsere Art des Bankings beruht auf einem ähnlichen Verständnis, denn erfolgreiches Banking geht über die reine Effektivität und Funktionalität hinaus. So kümmern wir uns nicht nur um Ihr Vermögen, sondern auch um Sie – persönlich, partnerschaftlich und kompetent.
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Es prägt dich, wo immer du lebst. Carol Wyss ist eigentlich Schweizerin, wuchs aber in Liechtenstein auf und lebt heute in London. Mit Liechtenstein verbindet sie ihre frühesten Erinnerungen: «Die Geschichten meiner Kindheit habe ich mit nach London genommen. Dort sind sie sehr präsent, damit ich mich nicht verliere. Sie gehören zu meiner Identität, zu dem, was mich ausmacht.» Sie sagt auch, dass sie die herrliche Natur in der Megametropole London vermisse. Wenn sie wieder mal zu Besuch in Liechtenstein ist, geniesst sie die Vorteile in vollen Zügen: die frische klare Luft, die erholsame und intakte Natur und vor allem auch das Überschaubare. Auf die Frage, wie sie einem Londoner Liechtenstein erklären würde, meint sie schmunzelnd: «It's a mountainous, small but independent principality, has got a parliament, but the Prince could have the last word. You could fit all its inhabitants into the Chelsea football stadium and there would still be space.» Carol Wyss, eine Pendlerin zwischen verschiedenen Grössen. So bleibt ihr Leben spannend. |
Ich wollte nur Englisch lernen. Der Umzug nach London war ein harter Schnitt im Leben von Carol Wyss. Ursprünglich wollte sie ja nur Englisch lernen, ist aber geblieben, weil ihr die Stadt so gut gefallen hat. Schliesslich hat sie dann 1996 an der Slade School of Fine Art auch ihren Master gemacht. Von der Kunstszene in London ist sie begeistert: «Die Stadt ist chaotisch, aber voller Ideen. Es gibt hier eine riesige Anzahl von verschiedenen Galerien und der Austausch mit einer grossen Auswahl von internationalen Künstlerinnen und Künstlern ist faszinierend.» Carol Wyss arbeitet im eigenen Atelier in ihrem Haus. Inzwischen ist sie auch Mutter geworden. Zurzeit läuft bei ihr also ein Parallelprogramm von Kindererziehung und Kunst, was ein genaues Zeitmanagement erfordert. In den seltenen Pausen besucht sie meistens ihren Lieblingsplatz, die Tate Modern am schönen Themse-Ufer. Dort sitzt sie unter anderen Kunstinteressierten im Café und lässt sich von den aktuellen Ausstellungen inspirieren. Ihr langfristiges Ziel ist es, der Kunst trotz Familienleben treu zu bleiben. |





